Die Entwürfe wurden mit OPTIF, dem firmeneigenen Fundamententwurfswerkzeug von Arup, entwickelt. Die Experten von Arup nutzten die schnellen Lastanalysefunktionen und Optimierungsalgorithmen von OPTIF, um in kurzer Zeit robuste und optimierte Fundamententwürfe zu liefern, die flexibel genug sind, um während der Entwurfsentwicklung Eingaben von RWE zu berücksichtigen. Bei der Analyse wurden die komplexen geotechnischen und metozeanischen Bedingungen am Standort berücksichtigt, und bei der Optimierung wurden die primäre Stahlmasse und Überlegungen zur Lieferkette berücksichtigt, um den am besten geeigneten und kostengünstigsten Gründungsentwurf für den Standort ganzheitlich zu bewerten. OPTIF wurde eingesetzt, um viele Tausende von Entwurfskonfigurationen zu bewerten, um die standortweiten Auswirkungen verschiedener wichtiger Entwurfseingaben zu beurteilen und eine datengesteuerte Entscheidungsfindung in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden zu ermöglichen.
Die fortschrittliche integrierte Lastanalyse (ILA) von Arup war für dieses Projekt von besonderem Wert, einschließlich der Entwicklung eines maßgeschneiderten aeroelastischen Modells des Windturbinengenerators, das auf die projektspezifischen Anforderungen abgestimmt wurde. Dies verbesserte die Genauigkeit der Lastschätzungen und reduzierte die Unsicherheit und das Risiko im Vorfeld der Beauftragung eines Turbinenlieferanten erheblich. Die ILA ermöglichte auch die Durchführung von Sensitivitätsstudien unter Berücksichtigung verschiedener Konfigurationen des Windturbinenturms, was eine integrierte Bewertung und Optimierung der gesamten Tragstruktur und eine weitere Verringerung der Unsicherheiten in den resultierenden Fundamententwürfen ermöglichte.
Die frühe FEED-Studie lieferte eine genaue und fortschrittliche Bewertung der Unterstruktur, die es RWE ermöglicht, Entwicklungsentscheidungen mit einem höheren Maß an Sicherheit zu treffen, während das Projekt voranschreitet.