Das Rampion 2-Projekt von RWE ist eine geplante Erweiterung des bestehenden Rampion-Windparks um 90 Turbinen. Der Windpark befindet sich etwa 13 km vor der Küste von Sussex im Vereinigten Königreich.

Nach ihrer Inbetriebnahme soll die Anlage genügend Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, um mehr als eine Million britische Haushalte zu versorgen, und damit einen wichtigen Beitrag zur sauberen Energiewende des Landes leisten. Aufbauend auf unserer Beteiligung an der Machbarkeitsstudie für das Projekt hat Arup eine frühe FEED-Studie (Front End Engineering Design) für die Fundamente der Monopile-Windturbinen durchgeführt.

Die Entwürfe wurden mit OPTIF, dem firmeneigenen Fundamententwurfswerkzeug von Arup, entwickelt. Die Experten von Arup nutzten die schnellen Lastanalysefunktionen und Optimierungsalgorithmen von OPTIF, um in kurzer Zeit robuste und optimierte Fundamententwürfe zu liefern, die flexibel genug sind, um während der Entwurfsentwicklung Eingaben von RWE zu berücksichtigen. Bei der Analyse wurden die komplexen geotechnischen und metozeanischen Bedingungen am Standort berücksichtigt, und bei der Optimierung wurden die primäre Stahlmasse und Überlegungen zur Lieferkette berücksichtigt, um den am besten geeigneten und kostengünstigsten Gründungsentwurf für den Standort ganzheitlich zu bewerten. OPTIF wurde eingesetzt, um viele Tausende von Entwurfskonfigurationen zu bewerten, um die standortweiten Auswirkungen verschiedener wichtiger Entwurfseingaben zu beurteilen und eine datengesteuerte Entscheidungsfindung in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden zu ermöglichen.

Die fortschrittliche integrierte Lastanalyse (ILA) von Arup war für dieses Projekt von besonderem Wert, einschließlich der Entwicklung eines maßgeschneiderten aeroelastischen Modells des Windturbinengenerators, das auf die projektspezifischen Anforderungen abgestimmt wurde. Dies verbesserte die Genauigkeit der Lastschätzungen und reduzierte die Unsicherheit und das Risiko im Vorfeld der Beauftragung eines Turbinenlieferanten erheblich. Die ILA ermöglichte auch die Durchführung von Sensitivitätsstudien unter Berücksichtigung verschiedener Konfigurationen des Windturbinenturms, was eine integrierte Bewertung und Optimierung der gesamten Tragstruktur und eine weitere Verringerung der Unsicherheiten in den resultierenden Fundamententwürfen ermöglichte.

Die frühe FEED-Studie lieferte eine genaue und fortschrittliche Bewertung der Unterstruktur, die es RWE ermöglicht, Entwicklungsentscheidungen mit einem höheren Maß an Sicherheit zu treffen, während das Projekt voranschreitet.

Arup hat die Entwurfsarbeiten effizient und innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens abgeschlossen. Das Arup-Team diskutierte mit uns konstruktiv unsere Überlegungen zu verschiedenen Aspekten des Entwurfs und war in der Lage, Änderungen der Entwurfsannahmen zu berücksichtigen.

Kyriakos Chomatas

RWE - Leiter der Gründungsplanung für Rampion 2